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Bei Ausgrabungen in Uelsen 2003 bzw. 2004 konnte ein spätbronzezeitliches / früh- eisenzeitliches Gräberfeld teilweise dokumentiert werden. 2005 mußte an einer angrenzenden Fläche ein weiteres Mal archäologisch dokumentiert werden. Bei dieser Maßnahme konnten insgesamt 36 Urnen und 13 wahrscheinliche Urnenreste geborgen werden; bei sechs der Urnenbestattungen konnte auch noch Leichenbrand nachgewiesen werden. Dreizehn Bestattungen bestanden nur aus Leichenbrandpackungen ohne erkennbares Behältnis. Due Fundumstände einiger Befunde lassen der Eindruck entstehen, daß ein Behältnis aus vergänglichem Material (z. B. Holz, Leder oder Stoff) den Leichenbrand ursprünglich umgeben hatte.
Insgesamt wurden 79 Kreisgräben bzw. Kreisgräbenreste im Planum dokumentiert. Einige Kreisgräben konnten sofort als solche erkannt werden, viele andere zeigten sich aber erst im Verlauf des Tages, wenn ihre Verfüllung, im Gegensatz zur Umgebung, noch feucht war. Obwohl die Bedingungen für eine Dokumentation vollständiger Kreisgräben ungünstig war, konnten doch immerhin einige Kreisgräben als Reste erkannt werden.
Von den insgesamt 64 Bestattungen bzw. Bestattungsresten konnten 31 Bestattungen Kreisgräben zugeordnet werden; bei einer Bestattung stehen 2 Kreisgräben zur Wahl und bei vier Bestattungen ist die Zuordnung unsicher.
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