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Aufgrund der Gefährdung eines ca. 22 ha großen Geländes durch ein Sandtageabbaugebiet mußten archäologische Untersuchungen vorgenommen werden. Außer einer Reihe jüngerer Eingrabungen aus dem Mittelalter bzw. der Frühen Neuzeit, konnte ein Gräberfeld mit Resten von 74 Bestattungen, 36 Feuerstellen, 1 Steinpflaster, 2 großen Scherbengruben, 38 Gruben und 6 Pfostengruben erfaßt werden. Durch landwirtschaftliche Tätigkeit und weitere Kultivierungsmaßnahmen der letzten Jahrzehnte mußte es nicht überraschen, daß die meisten Urnenbestattungen bei ihrer Aufdeckung bereits zum großen Teil vom Pflug erfaßt worden waren. Die Hauptnutzung des Bestattungsplatzes fällt in die jüngere Bronzezeit. In einer der großen Scherbengruben fanden sich auch einige Scherben der Früheisenzeit.
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